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Joan Miró

Starke Linien, Farbklekse, rote Kreise, Sterne, Monde – Miros Bilder erinnern an Kinderzeichnungen. Der Stil scheint einfach und auf eine heitere Art naiv.

Doch zählt der, zu Lebzeiten sehr schweigsame und disziplinierte, Künstler heute zu den Klassikern des Surrealismus und der Modernen Malerei.

Ende des 19. Jahrhunderts wird der Katalonier im heutigen Barcelona als Sohn eines Goldschmieds und Uhrmachers geboren. Das künstlerische Auge und die notwendige Geduld wurden ihm so vermutlich schon in die Wiege gelegt.

Früh bekam er Zeichenunterricht. Seine Ausbildung setze er später an der Kunstakademie in Barcelona fort – als Trost für seine Eltern, die sich einen „ordentlichen“ Beruf für ihren Sohn wünschten, ließ er sich nebenher auch als Buchhalter ausbilden. Diesen Berufszweig gab er allerdings schnell auf, da er einsah, dass eine Arbeit ohne Leidenschaft ihn nicht ausreichend erfüllte.

 

Wie viele Künstler des frühen zwanzigsten Jahrhunderts zog es auch Miró im jungen Alter von 21 schließlich nach Paris. Die Stadt, die damals als das kulturelle Zentrum vieler und vor allem vieler neuer Stile galt. Zunächst prägten der Impressionismus, die katalanische Volkskunst und Maler wie van Gogh, Matisse oder Cézanne seinen Stil. Vom gegenständlichen Malen wandte er sich jedoch bald ab. Wer sich für den Kauf eines Mirós entscheidet, den reizt das Neue: neue Seh- und Lesegewohnheiten. Joan Miró verspürte den Wunsch alte Perspektiven aufzubrechen und eine Vielschichtigkeit zu kreieren, die über das normale Sehen hinausging.

 

Um 1920 kam der Surrealismus in Paris in Mode. Die Traumdeutung und Psychoanalyse Freuds wurde eine Grundlage dieser Bewegung. Ziel war die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen zu lassen.

Miró, der in Paris auf Picasso traf, war fasziniert von dieser neuen Ausrichtung der Malerei. So wandte sich der junge Künstler, beeinflusst vom Stil des anderen spanischen Malers, allmählich dem Kubismus zu. Er entwickelte eine völlig neue Bildsprache.

 

Joan Miros Werke

Der Maler selbst eignete sich eine Arbeitsweise an, die sich von der Picassos allerdings deutlich unterschied. Seine Bilder entstanden nicht spontan – ganz im Gegenteil. Oftmals verbrachte er viele Stunden mit vorangehenden Studien zu den Grundfarben, Figuren, Kompositionen und Flächen, die sich in seinen Werken finden. Am wichtigsten waren ihm seine grafischen Lithografien und Radierungen. Seine Reihe „Constellations“ ist heute vermutlich eine der Bekanntesten und brachte ihm die notwendigen finanziellen Mittel ein, um der Kunst weiter treu bleiben zu können. Der Kauf dieser Werke Joan Mirós unterstütze damals seinen großen Traum, sich endlich ein eigenes Atelier leisten zu können.

 

Auf der Suche nach Inspiration zog es den Surrealisten ab den 1930ern zunehmend in die Welt. Japan und die USA galten als seine Favoriten. Das internationale Interesse an Mirós Kunst wuchs. Der Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien bescherte ihm schließlich 1937 einen interessanten Auftrag der Regierung: Joan Miró sollte das Leiden des spanischen Volkes malerisch verewigen. Aufträge dieser Art zeigen, wie anerkannt die einzigartige Kunst des Spaniers schon zu seinen Lebzeiten war.

 

Sein Stil ist markant. Seine Bilder bergen viele Rätsel. Er arbeitete mit der Kraft leuchtender Farben und den gebrochenen Formen der Kubisten. Er selbst bezeichnete seine Werke als Poesie. Eine Einschätzung, die äußerst zutreffend ist, denn diese setzt sich mit dem Kauf eines Bildes von ihm frei und sorgt bei Besitzer und Betrachter für eine wohlig-rätselhafte Atmosphäre.